LeseWelten

Buchtipps

Altersgruppe

6 bis 8 Jahre

Ellen Jahn
Herr Pess und sein Bär. Aladin 2013

Herr Pess, ein Handlungsreisender für Tüddelkram, und Herr Pempf, ein Bär, fahren in einem kleinen grünen Bus durch die Lande. „Herr Pess ist der Fahrer und Herr Pempf hält die Karte. Andersrum wär’s besser, aber so sind sie’s gewohnt.“ Weil aber Herr Pempf als Bär kein guter Kartenleser ist, fahren sie einfach immer geradeaus – einmal um die ganze Welt herum. Ihre Reise durch Länder wie Liturgien, Vandalusien, Amnesia oder Rheymland birgt ein buntes Feuerwerk aus Wortspielen und Assoziationen, die zu entdekcen einfach Spaß macht.


→ Vorlesebuch



 

Cornelia Funke
Cornelia Funke erzählt von Bücherfressern, Dachbodengespenstern und anderen Helden. Loewe 2007

Die Autorin führt ihre Leser in ein geheimnisvolles Geschichtenland, das nicht nur erzählende Büchervertilger und unersättliche Kühlschrankmonster beherbergt. Mit von der Partie sind noch viele andere Helden, die traumhafte Erlebnisse und unvergessliche Lese- oder Vorlesestunden bescheren.


→ Vorlesegeschichten



 

Jörg Hilbert:
Rösti und Bö. Carlsen 2007

Die erste Geschichte von Ritter Rost. Sie spielt zu der Zeit, als der Ritter noch ein Junge war und von allen immer nur Rösti genannt wurde. Sie handelt von einer Burg, einer Ritterbande, einer anstrengenden Prinzessin, einem nächtlichen Ausflug in den geheimnisvollen Fabelwesenwald, von Räubern, Pobeißern - und natürlich von Bö, dem tapferen Mädchen mit ihrem sprechenden Hut, deren Traum es ist, einmal Burgfräulein zu sein.


→ Vorlesebuch



 

Paul Maar:
Alles vom kleinen Känguru. Oetinger 2002

Gewitzt und schlau ist das kleine Känguru. Mit seiner Freundin, der Springmaus, findet es immer wieder überraschende Lösungen: Wie man an Himbeeren herankommt, die am Steilhang wachsen, wie man von einer überfluteten Wiese gerettet werden kann und einen ausgewachsenen Vogel Strauß nach Hause bringt. Und schließlich schafft es das kleine Känguru sogar die frechen Vögel davon zu überzeugen, dass Mäuse fliegen können!


→ Vorlesebuch



 

Dimiter Inkiow:
Ich und meine Schwester Klara. Die schönsten Geschichten zum Vorlesen. Ellermann 2003

Klara und ihr kleiner Bruder haben die verrücktesten Einfälle: Sie dressieren Flöhe oder versuchen, in der Badewanne schwimmen zu lernen. Sie naschen so lange von der Torte, bis die Mama sie nicht mehr anbieten mag und die beiden den Kuchen ganz allein aufessen dürfen. Und als sie eines Tages etwas Gutes tun wollen, verschenken sie lauter schöne Sachen von ihren Eltern. Denn warum sollen arme Leute nur alte Kleidung tragen?


→ Vorlesebuch



 

Catharina Valckx:
Der unglaubliche Sansibar. Moritz Verlag 2010

Warmherzige Geschichte eines Raben, der über sich selbst hinauswächst und beweist, dass man nur fest an sich glauben muss, um Berge (oder auch Dromedare) zu versetzen und wahre Heldentaten zu vollbringen.


→ Vorlesebuch



 

Daniel Mizielinski, Aleksandra Machowiak:
Treppe Fenster Klo. Moritz Verlag 2011

Überall auf der Welt haben Architekten ungewöhnliche Häuser gebaut: Häuser, die mal wie Birnen aussehen und mal zum Zusammenschieben sind, Teehäuser hoch über dem Erdboden, aufblasbare Häuser, Igluhäuser… Dieses Buch stellt 35 von ihnen vor. Immer wird erklärt, warum sie so ungewöhnlich sind, was ihre Besonderheiten und wer ihre Architekten sind.


→ Sachbuch



 

Astrid Lindgren:
Märchen. Oetinger 1989

Der Erzählband enthält 15 der schönsten Märchen der weltberühmten schwedischen Schriftstellerin, darunter die Geschichten von Nils Karlsson-Däumling, der Puppe Mirabell und dem Drachen mit den roten Augen.


→ Vorlesebuch



 

Franz Hohler:
Das große Buch. Hanser 2009

Was tut ein Granitblock im Kino? Warum gibt es in der Schweiz so viele Berge? Was geschah an Weihnachten wirklich? Ist ein Zwerg von 1,89 m noch ein Zwerg? Und wo genau liegt eigentlich das Paradies? Kindergeschichten voller Humor und Phantasie.


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Rose Lagercrantz, Juta Bauer:
Das Weihnachtskind. Moritz Verlag 2016

Bilderbücher, in denen die Weihnachtsgeschichte erzählt wird, gibt es wie Sand am Meer. Und auch im neuen Weihnachtsbilderbuch „Das Weihnachtskind“ von Rose Lagercrantz und Jutta Bauer lesen wir von der Reise nach Betlehem, dem Engel, den Hirten und den drei Königen, die das Kind im Stall, den Friedensbringer,  nicht an König Herodes verraten. So weit so gut. Aber dann! Wo man in anderen Weihnachtsbüchern jetzt beseelt am Ende angelangt wäre, geht es hier erst noch mal los! Und zwar mit der Frage, was denn nun eigentlich aus der Sache geworden ist, dem versprochenen Frieden auf Erden, der spätestens mit Herodes Rache an den kleinen Jungen aus Bethlehem schon wieder ein Ende fand. Und wir stellen fest, dass wir Menschen es bis heute nicht geschafft haben, friedlich miteinander zu leben. Aber aus dem Frieden dieses einen Abends, als das Jesuskind geboren wurde und sogar Löwen neben Lämmern geschlafen haben, schöpfen wir seit zweitausend Jahren die Hoffnung, dass das wieder möglich ist.

Dieses Buch ist nicht nur eine Geschichte zum Vorlesen, sondern ein Gesprächsanlass. Es fordert auf, über den Sinn des Weihnachtsfestes zu sprechen, über die Hoffnung auf Frieden, an die wir uns jedes Jahr wieder erinnern, hier und überall in der Welt.

„Das Weihnachtskind“ ist ein anspruchsvolles Weihnachtsbilderbuch und – vor allem im Hinblick auf das aktuelle Zeitgeschehen - eine hervorragende Möglichkeit, mit etwas älteren Kindern (mindestens 6 Jahre) über die übliche Weihnachtsglückseligkeit hinaus ins Gespräch zu kommen.


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