LeseWelten

Buchtipps

Altersgruppe

4 bis 6 Jahre

Mira Lobe, Susi Weigel:
Das kleine ich bin ich. Jungbrunnen Verlag 1992

Auf der bunten Blumenwiese geht ein kleines Tier spazieren. Es fühlt sich mit vielen anderen Tieren verwandt - obwohl es keinem ganz gleicht. Es ist kein Pferd, keine Kuh, kein Voel, kein Nilpferd - und langsam beginnt es an sich zu zweifeln. Aber dann erkennt das kleine Tier: Ich bin nicht irgendwer, ich bin ich. (Mit Bastelanleitung)


→ Bilderbuch



 

Anais Vaugelade und Tobias Scheffel:
Steinsuppe. Moritz Verlag 2011

Ein alter Wolf nähert sich dem Dorf der Tiere. Am Haus der Henne klopft er, denn er will sich aufwärmen und Steinsuppe kochen. Von Steinsuppe hat die Henne noch nie etwas gehört, also wird sie neugierig und lässt den Wolf herein. Nach und nach kommen alle Nachbarn dazu, sorgen sie sich doch um die Henne und ihren gefährlichen Besuch. Eine Geschichte, über die man lange nachdenken kann, die viele Fragen aufwirft: Sucht der Wolf nur Freunde? Wofür ist dann sein scharfes Messer? Schmeckt ihm Hühnersuppe nicht doch besser als Steinsuppe? Hat er während des Essens seine Meinung geändert? Kommt er irgendwann wieder?

→ Bilderbuch



 

Kathryn Cave und Chris Riddell:
Irgendwie anders. Oetinger 1994

So sehr er sich auch bemühte wie die anderen zu sein, Irgendwie Anders war irgendwie anders. Deswegen lebte er auch ganz allein auf einem hohen Berg und hatte keinen einzigen Freund. Bis eines Tages ein seltsames Etwas vor seiner Tür stand. Das sah ganz anders aus als Irgendwie Anders, aber es behauptete, genau wie er zu sein...


→ Bilderbuch



 

Becky Bloom und Pascal Biet:
Der kultivierte Wolf, Lappan 2000

Als der hungrige Wolf aus dem Bauernhof kommt, erlebt er eine große Überraschung: Die Ente, die Kuh und das Schwein liegen im Gras und lesen! Anstatt Angst vor ihm zu haben, beachten sie ihn nicht einmal Der Wolf ist beeindruckt von diesen gebildeten Tieren. Er beschließt, auch lesen zu lernen. Bald muss er feststellen, dass es gar nicht so einfach ist.


→ Bilderbuch



 

Daniela Kulot:Ein kleines Krokodil mit ziemlich viel Gefühl. Thienemann 2000

Krokodil ist verliebt und das wirkt sich auf sein Leben aus: Mal ist ihm kalt, mal heiß, mal ist er zu Tode betrübt, dann unheimlich glücklich. Doch leider hat er sich ausgerechnet in Giraffe verliebt, die ihn wegen ihrer Größe gar nicht wahrnimmt.


→ Bilderbuch



 

Gunilla Bergström:
Bist du König, Willi Wiberg? Oetinger 2011

Es lebe Willi, der König der Phantasie! Neues von Papa und Sohn. Katastrophen verhindern, Kriege beenden, Hunger stillen - König Willi muss in seinem Reich große Aufgaben bewältigen und dafür sorgen, dass es seinen Untertanen gut geht. Zum Glück hat er einen magischen Kraftbeutel, der ihm dabei hilft. Papa kann Willis Geschichte kaum glauben. Aber Willi hat das alles doch nicht nur geträumt! , Und selbst wenn: Wer sagt denn, das Träume nicht wirklich sind? Gerechtigkeit, Freiheit, Traum und Wirklichkeit - wichtige Themen für Vorschulkinder.


→ Bilderbuch



 

Eva Eriksson, Thomas Halling:
So ein Glück! So ein Pech! Oetinger 2006

Der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Amanda hat Lust nach draußen zu gehen. So ein Glück? Oder so ein Pech? Das Wendebuch lässt die kleinen Leser wählen, denn die Glücksgeschichte beginnt vorne und die Pechgeschichte hinten. An Amandas Glückstag freuen sich die Kinder, weil sie immer die richtige Entscheidung trifft. Und am Pechtag bedauern sie Amanda, weil sie so viele schöne Dinge verpasst: einen Hund zum Knuddeln oder ein fantastisches Feuerwerk. Doch zum Glück weiß Amanda davon nichts!

→ ein Wendebuch mit vielen Überraschungen



 

Claude Boujon:Der blaue Stuhl. Inhauser 1999

Die Freunde Schwärzlich und Klops finden in der Wüste einen blauen Stuhl! Was macht man denn mit so einem Stuhl? Der Einfallsreichtum der beiden kennt keine Grenzen: Höhle, Hundeschlitten, Feuerwehrauto, Ladentisch, Helikopter... Doch dann mischt sich ein fantasieloses Kamel ein und erklärt, ein Stuhl sei nur zum Sitzen da. Wie schade!


→ Bilderbuch



 

Cornelia Funke, Kerstin Meyer:Käpten Knitterbart und seine Bande. Oetinger 2003

Käpten Knitterbart ist der wildeste aller Piraten. Wenn sein Schiff am Horizont erscheint, zittern alle ehrlichen Seeleute vor Angst wie Wackelpudding. Niemand ist vor seiner Bande sicher. Aber ein Schiff hätte er besser vorbei fahren lassen sollen. An Bord ist nämlich ein kleines Mädchen namens Molly.


→ Bilderbuch



 

Nikolaus Heidelbach:
Ein Buch für Bruno. Beltz 2012

Ulla Herz verführt Bruno – zum Buch! Und wie raffiniert sie das anstellt! Das aufgeschlagene Buch, über das sich die Kinder beugen, zeigt eine abwärts führende Treppe und die beiden schwingen sich am Lesebändchen direkt in ein gefährliches Abenteuer. Genau so kommen sie am Schluss wieder ins richtige Leben zurück. Eine wunderbare Werbung fürs Buch – und am Schluss gibt’s Pflaster für alle!


→ Bilderbuch



 

Edith Schreiber-Wicke, Carola Holland:
Achtung, Bissiges Wort! Thienemann 2004

Laura und Leo sind die besten Freunde. Doch heute hat Laura schlechte Laune… Sehr eindrucksvoll wird gezeigt, wie leicht es ist, jemanden zu verletzen und wie schwer eine Versöhnung oft fällt.


→ Bilderbuch



 

Anu Stohner, Henrike Wilson:
Das Schaf Charlotte. Hanser 2005

Charlotte ist nicht brav, sonder eine ganz Wilde. Sie tobt über Stock und Stein, steigt auf Baum und Fels, schwimmt im Bach – die Altschafe sind geschockt! Doch dann bricht sich der alte Schäfer den Fuß… Für alle Mutigen und solche, die es gerne wären.


→ Bilderbuch



 

Jörg Wolfradt:
Ein Anton zu viel. Sauerländer 2007

Anton ist neu im Kindergarten. Und als wäre das nicht schon schwierig genug, gibt es ausgerechnet in seiner Gruppe noch einen Anton, genannt Tonne – und der heißt nicht ohne Grund so und tut alles, um Anton das Leben schwer zu machen. Aber der lässt sich nicht unterkriegen...


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Oliver Jeffers:
Der unglaubliche Bücherfresser. Oetinger 2007

Henry liebt Bücher. Aber nicht so wie du und ich. Nein. Henry hat Bücher zum Fressen gern. Und das Beste daran ist: Je mehr Bücher er verschlingt desto klüger wird er. Doch irgendwann geht es nicht mehr – und er merkt, dass man mit Büchern ja noch was anderes machen kann! Witziger Schluss und eine außergewöhnliche Typografie.


→ Bilderbuch



 

Frank Hartmann:
Lasse findet einen Schatz. Urachhaus 2010

Manchmal tut ein Wort weh wie ein Schlag oder ein Fußtritt, das weiß Lasse. Nachdem er sich mit seinem besten Freund Vincent gestritten hat, begegnet er nachts im Traum einem alten Mann, der ihm sein Reich zeigt, in das alle Wörter gelangen, die tagsüber gesagt oder geschrieben wurden. Und tatsächlich findet Lasse dort genau das richtige Wort, das er benötigt, um sich wieder mit Vincent zu vertragen.


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Agnès de Lestrade:
Die große Wörterfabrik. Mixtvision 2010

Es gibt ein Land, in dem die Menschen fast gar nicht reden. In diesem sonderbaren Land muss man die Wörter kaufen und sie schlucken, um sie aussprechen zu können. Der kleine Paul braucht dringend Wörter, um der hübschen Marie sein Herz zu öffnen. Aber wie soll er das machen? Denn für all das, was er ihr gerne sagen würde, bräuchte er ein Vermögen …


→ Bilderbuch



 

Eva Heller:
Die wahre Geschichte von allen Farben. Lappan 1994

Leicht verständlich, witzig, lehrreich und spannend ist diese Farbenlehre, die Eva Heller für Kinder ab 4 Jahren geschaffen hat. Sie erzählt von den Farben, ihren Eigenschaften, ihrer Wirkung und psychologischer Bedeutung.


→ Sachbuch



 

Von Drachen, Rittern und Piraten. Die schönsten Abenteuergeschichten. Esslinger 2005

Viel Märchenhaftes mit Drachen, Kobolden und Prinzen, aber auch Heldentaten von ganz alltäglichen Kindern.


→ Vorlesebuch – besonders auch für Jungs



 

Elisabeth Zöller:
Ich bin ein richtiger Junge! Vorlesegeschichten von Tobe-Schmusern und Kuschel-Kerlen. Ellermann

Dürfen Jungen kuscheln, Angst im Dunkeln haben oder Schmerzen zeigen? In den Geschichten wird gezeigt, dass sie trotzdem noch „richtige Jungen“ sind.


→ Vorlesebuch – besonders für Jungs



 

Christine Nöstlinger:
Franz – allerhand und mehr. Oetinger 2001

Der liebenswerte Antiheld muss sich immer neue Lebensbereiche erobern und trotz vermeintlicher Handicaps sein Durchsetzungsvermögen beweisen. Franz lernt mit seinen Ängsten und Schwächen umzugehen, akzeptiert aber auch die Grenzen seiner Selbständigkeit. Mit ausgefallenen Ideen und seiner entwaffnenden Logik bringt er Erwachsene zum Nachdenken.


→ Vorlesebuch - besonders für Jungs



 

Gudrun Mebs:
Oma! Schreit der Frieder. Carlsen 2009

Was mit dem Geschrei von Frieder anfängt, wird Dank der Oma jedes Mal wieder zu einem lustigen Erlebnis. Ob der Frieder bei Regen picknicken oder "Ausländisch" sprechen will, ob Gespenster im Spiel sind oder Zirkus-Zauberer, ob im Garten Würstchen wachsen oder in der Küche Buchstaben entstehen - bei Frieder und seiner Oma ist nichts unmöglich.

 → Vorlesebuch



 

André Gatzke:
Das André Spielbuch 365 Spiel für jeden Tag. Beltz & Gelberg 2015

Wenn Kinder ganz dringend Inspiration brauchen, die für gute Laune sorgt, hilft ziemlich sicher eins: das André-Spielebuch. Eine wunderbare Sammlung unterhaltsamer Spiele für jeden Tag eines Jahres, zusammengestellt von André Gatzke. Der KIKA-Moderator, Ergotherapeut und Vater weiß, worauf es ankommt: Es muss schnell zur Sache gehen. Die kurzen Spielanleitungen leben von Gatzkes munter-aufforderndem Tonfall und sprechen die Kinder direkt an. Für jeden Geschmack und jede Stimmungslage ist etwas dabei: von Bewegungs- und Geschicklichkeitsspielen über Gedächtnis- und Ratespiele bis zu Sprach- und Wettspielen. Spiele, bis sich die Balken biegen, ein bisschen Quatsch und immer eine Portion André Gatzke ergeben 365 unkomplizierte Spielideen, die Kinder ab 5 Jahren direkt und ohne viel Aufwand umsetzen können - ganz gleich ob sie allein sind oder in Gesellschaft, ob zu Hause oder unterwegs. Herrlich skurrile Illustrationen für »Blindfisch«, »Liedergurgeln«, »Supernase«, »Schuhe Schießen«, »Erbsenzähler«, oder »Vollpfeife«, um nur einige aus dem  üppigen Band zu nennen, liefert Tine Schulz. Kurz: das André-Spielebuch ist der ultimative Geschenktipp für Kinder und alle, die mit Kindern zu tun haben.

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